CO2-Neutral

Klimaneutral wirtschaften

Klimaschutz ist für syracom schon seit längerer Zeit von Bedeutung. Unsere Mitarbeiter beteiligen sich aktiv an Projekten wie die Neuanlage und Pflege der Streuobstwiese, die syracom in Wiesbaden besitzt, sowie die Ansiedelung von Bienen auf dieser Wiese. Es ist uns wichtig, als Unternehmen umweltbewusst und sozial verantwortlich zu agieren.

Ende 2017 entschließt sich syracom, den eigenen CO₂-Fußabdruck zu bestimmen und die durch die Geschäftstätigkeit verursachten CO₂-Emissionen auszugleichen. Zusammen mit unserem Klimapartner Naturеfund unterstützen wir unterschiedliche Klimaschutzprojekte. Als CO₂-neutrales Unternehmen erhielt syracom hierfür das Blue Planet Certificate.

Unser erstes Projekt war das Pflanzen von Bäumen in den Regenwäldern von Madagaskar. Für das Jahr 2018 haben wir zwei neue Projekte ausgewählt: Blühende Wiesen in unserer Region und Bäume für die Bären in Spanien. 2020 sowie ein Jahr zuvor nivellieren wir unsere Emissionen durch Moore – die effektivsten Kohlenstoffspeicher. Dafür schützen wir das Moorland nördlich von Bremen. Parallel dazu unterstützen wir die Wiederaufforstung des Rheingauer Waldes, der durch den Sturm Erik erhebliche Schäden erlitten hat.

Die aktuelle Klimabilanz entsteht jedes Jahr im Rahmen eines hausinternen Projektes. Sie macht transparent, an welchen Stellen im Unternehmen wieviel CO₂ entsteht.

Und nun zu den einzelnen Schritten unserer Klimabilanz.

Blue Planet Certificate

Schritt 1: Ermittlung von CO2-Quellen

Ermittlung von CO2-Quellen

Zuerst werden alle Quellen im Unternehmen, an denen CO₂ entsteht, identifiziert und erfasst. Diese CO₂-Emissionsquellen werden unterteilt in Arbeitsplatz, Mobilität und Events. Diese Quellen werden auch darauf untersucht, inwieweit CO₂-Einsparungen möglich sind.

Schritt 2: Anpassung für die Umsetzung bei syracom

Anpassung für die Umsetzung bei syracom

syracom hat alle CO₂-Quellen erfasst und dabei festgelegt, welche von diesen in der Bilanz zu berücksichtigen sind. Es wurden die Bereiche ausgespart, zu denen keine CO₂-Werte vorlagen oder sich die Ermittlung sehr aufwendig gestaltet hätte. Auf diese Weise entstand das Verfahren zur jährlichen Ermittlung der CO₂-Emissionen als Basis unseres CO₂-Fußabdrucks. Die ermittelte Menge von CO₂-Emissionen wird auf die durch unsere Streuobstwiese und unseren Weinberg kompensierte CO₂-Menge reduziert. Des Weiteren gibt es Bereiche, in denen Einsparungen erzielt werden können.

Schritt 3: Ermittlung CO₂-Fußabdruck

Ermittlung CO₂-Fußabdruck

Auf Basis des bereinigten Baumdiagramms lassen sich alle Daten zur Berechnung der CO₂-Emission erheben. Die jährliche Berechnung mithilfe eines CO₂-Kalkulationsschemas, das vom Bundesamt für Umwelt und der gemeinnützigen Organisation Naturefund e.V. zur Verfügung gestellt wurde, erfolgt. Die CO₂-Emissionswerte der einzelnen Bereiche werden addiert und in CO₂-Kompensationsquellen wie gepflanzte Bäume, neu angelegte oder renaturierte Gras- und Streuobstflächen oder geschützte Biotope umgerechnet. Auf den errechneten Gesamtwert werden anschließend pauschal 20 bis 30 Prozent aufgeschlagen, um Ungenauigkeiten auszugleichen.

Schritt 4: Auswahl der CO2-Kompensationsprojekte

Auswahl der CO2-Kompensationsprojekte

Wenn der CO₂-Fußabdruck ermittelt ist, ist zu entscheiden, auf welche Art und Weise wir unsere CO₂-Emissionen kompensieren wollen. Unser Klimaschutzpartner bietet dafür zahlreiche Projekte, wo man verschiedene Ökosysteme unterstützt, sei es Wälder oder Grasland. Das zweite Jahr in Folge kompensieren wir unsere CO₂-Emissionen durch Unterstützung des Hamberger Moores nördlich von Bremen. Moore speichern wesentlich mehr Kohlendioxid als andere Ökosysteme und bieten Lebensraum für die Artenvielfalt.

Klimaschutzpartner Naturefund

Mit dem Klimazertifikat Blue Planet Certificate setzt sich die gemeinnützige Naturschutzorganisation Naturefund für den Schutz von Ökosystemen ein. Da intakte Wälder und gesunde Böden große Mengen an CO₂ absorbieren und durch den Prozess der Photosynthese Sauerstoff produzieren, schützt Naturefund mit seinen Partnern die Wälder, pflanzt Bäume und bewahrt Ökosysteme. 

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Roswitha Steier

Leiterin Kommunikation

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