Zukunft Logistik - Der Umbau eines Weltmarktführers

 —  Solution Engineering

Gewachsen durch Zukäufe rund um den Globus und mit Vertretungen in nahezu allen Ländern der Welt. Die Folge: heterogene Organisationsstruktur, Prozesse und IT. Die Case Study zeigt den Umbau in ein agiles, kundenorientiertes Unternehmen.

 

Der Kunde: Unser Kunde ist Weltmarktführer in der globalen Logistik. Gewachsen durch vielfache Zukäufe rund um den Globus, finden sich heute Vertretungen in nahezu allen Ländern der Welt.

Der Fall: Veraltete, heterogene Organisationsstruktur, Prozesse und IT

Das Ziel: „Ready for future“ – Agilität, Kundenorientierung, Flexibilität

Die Lösung: Implementierung eines neuen Target Operating Model

Die Ausgangssituation

Mit 230 Milliarden Euro Umsatz ist Deutschland der stärkste Transport- und Logistikmarkt Europas. Aber ansteigende Warenströme, komplexe Lieferketten und eine fortschreitende Digitalisierung verändern die Branche grundlegend. Parallel entwickelt sich auch der Kunde weiter. Er verlangt flexible Produkte, Transparenz und eine hohe Integration in seine Produktionsabläufe. Um diese Erwartungen erfüllen zu können, versuchen viele Logistikunternehmen, ihr Portfolio durch Akquisitionen zu vervollständigen. So sichert nur noch die schiere Größe den Unternehmen ein positives Ergebnis und Wettbewerbsfähigkeit. Das Resultat: veraltete, heterogene Strukturen, Prozesse und IT-Systeme. Diese erschweren es den Mitarbeitern, optimale Ergebnisse zu liefern – die mit dem Status quo nicht zu erreichen sind. So verlieren sie nicht nur die Kunden, sondern vor allem deren Bedürfnisse aus den Augen.

 

Das Ziel

Die Schaffung eines globalen Logistikdienstleisters mit aufeinander abgestimmten Prozessen und effizienten Organisationsstrukturen basierend auf einer modernen, integrierten und anpassungsfähigen IT-Landschaft.

 

Unser Weg

Die Erträge unseres Kunden gingen in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurück. Das Logistikunternehmen konnte sich ausrechnen, wann die Geschäftstätigkeit in den Verlustbereich übergehen würde. Vor diesem Hintergrund entschloss es sich zu einem radikalen Schritt: das komplette Unternehmen umzubauen. Im ersten Schritt wurde ein neues Target Operating Model (TOM) eingeführt. syracom hat das Projekt von Anfang an begleitet. Im Bereich der Unternehmensarchitektur haben unsere IT-Architekten gemeinsam mit den Business-Bereichen des Kunden die Ist-Landschaft und die Ist-Prozesse analysiert, bevor die Soll-Prozesse erarbeitet wurden. Im weiteren Verlauf des Projektes verschob sich der Fokus auf die Integration der Unternehmensanwendungen. syracom hatte es dabei mit einer sehr komplexen, heterogenen und über Jahrzehnte gewachsenen Applikationslandschaft zu tun. In Zusammenarbeit mit dem Kunden haben wir eine moderne, serviceorientierte Architektur basierend auf einem Integrationsbus geschaffen. Unterstützt durch ein kanonisches Datenmodell erlaubt dies die einfache und schnelle Integration des neuen Kernsystems mit den bestehenden Anwendungen – beginnend mit den globalen Kernsystemen und gefolgt von den regionalen und lokalen Spezialsystemen der globalen Organisation.

 

Beraten heißt Vertrauen. Wir unterstützen unsere Kunden Schritt für Schritt – in ihrem Tempo, nach ihren Zielen

Oliver Adler

Enterprise Architect syracom

Projektablauf

syracom begleitete das Projekt in den unterschiedlichen Phasen:

  1. Erhebung der Business Capabilities

  2. Erhebung von IST-Landschaft und -Prozesse

  3. Erarbeitung von SOLL-Prozessen

  4. Auswahl der adäquaten IT-Lösung

  5. Implementierung und Anbindung an bestehende Systeme weltweit

  6. Roll-Out in verschiedene Länder

Die syracom-LeistungenKundennutzen
  • Erarbeitung einer leistungsfähigen Integrationsarchitektur
  • Design eines Canonical Data Models
  • Teamleitung
  • Training von Länderorganisationen in Integrationsthemen
  • Integration von 80+ Ländern
  • Design von Schnittstellen zu dem neuen Core-System
  • Unterstützung im Master-Data-Management
  • Effiziente Verwaltung durch Konsolidierung der Anwendungslandschaft
  • Zukunftsfähige Anwendungslandschaft mit moderner Integrationsarchitektur
  • Reduktion der Komplexität
  • Schnelle und einfache Anbindung zukünftiger Anwendungen und Partner
  • Leistungsfähige, kosteneffiziente Integrationsdatenmodelle

 

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