Industrie 4.0 in der Logistik für ein neues Zeitalter

 —  Solution Engineering

Steigende Warenströme, komplexe Lieferketten, fortschreitende Digitalisierung sind die Herausforderungen. Der Ausgangspunkt: veraltete, lokale Organisationsstrukturen und Insellösungen. Ein Konzern bereitet sich auf ein neues Zeitalter vor.

 

Der Kunde: Unser Kunde ist einer der größten Global Player der Logistikindustrie. In allen Bereichen des Supply Chain Managements, der Land-, Luft- und Seefracht sowie in der Lagerlogistik ist er weltweit an über 2.000 Standorten vertreten.

Der Fall: Veraltete, lokale Organisationsstrukturen, Insellösungen für Prozesse und IT

Das Ziel: Steigerung von Produktivität, Transparenz und Qualität

Die Lösung: Entwicklung und Einführung eines ganzheitlichen Zielbetriebsmodells

Unsere Herausforderung

Mit 230 Milliarden Euro Umsatz ist Deutschland der stärkste Transport- und Logistikmarkt Europas. Aber ansteigende Warenströme, komplexe Lieferketten und eine fortschreitende Digitalisierung verändern die Branche grundlegend. Zudem erleben wir eine wachsende Konkurrenz durch internationale Anbieter mit webbasierten und hocheffizienten Prozessen. Auch die steigenden Kundenanforderungen an Qualität und Transparenz, neue Industriestandards und komplexe gesetzliche Anforderungen stellen den Wirtschaftszweig vor anspruchsvolle Aufgaben. Um auch in Zukunft eine führende Rolle in der globalen Logistikwelt zu spielen, beschloss unser Kunde den radikalen Umbau der Geschäftseinheiten Luft- und Seefracht. Das Rückgrat bildete ein eigens geschaffenes Transport-Management-System (TMS). Dieses galt es nun entsprechend den Geschäftsanforderungen zu entwickeln, zu testen und zu implementieren. Die größte Herausforderung dabei war das „Change Management“ in den operativen Einheiten.

Unser Ziel

Die Schaffung eines globalen Logistikdienstleisters mit Einführung des Zielbetriebsmodells inklusive der Implementierung des neuen TMS und die Stärkung der Marktposition durch Verbesserung der Produktivität, Qualität und Transparenz der operativen Strukturen, Prozesse und IT-Landschaften.

 

Unser Weg

Die Business-Architekten von syracom haben die Kunden in den verschiedenen Phasen unterstützt und die fachliche Leitung von Projekten übernommen. Hier drei Beispiele für die Projektarbeit von syracom:

  • Im Vorfeld des System-Rollouts mussten die bestehenden Prozesse auf Niederlassungsebene aufgenommen und angepasst werden. Diese Aufgabe haben die Business-Architekten in Zusammenarbeit mit lokalen Expertenteams erfolgreich übernommen.
  • Zur gelungenen Einführung und Nutzung eines IT-Systems ist es unerlässlich, die vorhandene Organisation, die Prozesse und die IT-Landschaft an die neuen Systemanforderungen anzupassen. Dazu wird ein Zielbetriebsmodell als Blaupause entwickelt. Die Business-Architekten haben hier vor allem als Fachspezialisten mit ihrem Branchen-Know-how entscheidenden Input gegeben.
  • Jede Software muss vor der Inbetriebnahme auf operative Tauglichkeit in einem User-Acceptance-Test geprüft werden. Unter der Leitung der syracom-Experten konnte der Test durch unternehmensinterne Spediteure in der geforderten Zeit erfolgreich durchgeführt werden.

Projektablauf

syracom hat verschiedene (Teil-)Projekte für den Kunden übernommen:

  1. Analyse der Bestandsprozesse in verschiedenen Landesorganisationen

  2. Unterstützung bei der Entwicklung des Zielbetriebsmodells

  3. Definition von Spezialanforderungen

  4. Durchführung des User-Acceptance-Tests (UAT)

  5. Einführung des Zielbetriebsmodells und der Software im Pilotland

  6. Entwicklung einer zukunftsweisenden Organisation für das Master Data Management

Die syracom-Leistung

Kundennutzen

  • Management des Optimierungsprojekts
  • Analyse der bestehenden Prozesse auf Optimierungspotenziale
  • Beratung bei der Entwicklung eines geeigneten Zielbetriebsmodells
  • Spezifizierung der Anforderungen an eine Software (TMS, WMS, CRM, etc.)
  • Unterstützung bei der Auswahl einer neuen Software bis zum „Proof of Concept“
  • Change Management: Planung und Durchführung der Änderungen am Geschäftsmodell
  • Realisierung der Optimierungspotenziale durch geeignete Maßnahmen (KVP, OE)
  • Einführung neuer Strukturen, Prozesse und Software
  • Die Konzentration auf das Kerngeschäft, während sich erfahrene Spezialisten um die Optimierung der Organisation kümmern.
  • Der Einsatz erfahrener Berater senkt drastisch die kostenintensive Lernkurve bei der Implementierung.
  • Teure Fehlentscheidungen bei der Softwareauswahl werden im Vorfeld verhindert.
  • Kombination aus Fachwissen und IT-Know-how ermöglicht die Entwicklung eines realistischen und zukunftsweisenden Zielbetriebsmodells mit hohem Digitalisierungsgrad.

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