
Der Kunde: die DZ BANK AG, die zweitgrößte Bank Deutschlands.
Die Herausforderung: Steigende Volumina und regulatorische Hürden erfordern eine workflow-optimierte Automatisierung des Emissionsprozesses.
Das Ziel: Schnelle und kostenoptimierte Bereitstellung komplexer Wertpapierprodukte in hoher Anzahl.
Die Lösung: Implementierung der von syracom entwickelten "Retail-Werkbank".
Laut einer Erhebung des Deutschen Derivate Verbands (DDV) ist das Marktvolumen für strukturierte Anlageprodukte, wie etwa Zertifikate, allein zwischen Januar 2009 und August 2010 in Deutschland um rund 33 Prozent gewachsen – von 80 auf gut 106 Milliarden Euro. Die Zahlen sprechen für sich: Der Markt für diese Anlageprodukte befindet sich in einem deutlichen Aufwärtstrend.
Angesichts des enormen Konkurrenzdrucks gilt es, das Wertpapiergeschäft mittels speziell auf den Kundenbedarf zugeschnittener Produkttypen und vor allem durch größere Emissionsvolumina auszubauen. Wer sich in diesem Markt langfristig behaupten will, muss Veränderungen schnell nachvollziehen können und notwendige Investitionen in die Zukunft tätigen. Für viele Banken besteht an dieser Stelle eindeutig Handlungsbedarf.
Die DZ BANK hat dies bereits früh erkannt: Emittenten benötigen ein System zur workflowbasierten Optimierung und konsequenten Automatisierung des gesamten Wertpapieremissionsprozesses – im Falle der DZ BANK bestehend aus über 600 Einzelfunktionalitäten, von der Produktausstattung über die Emission bis hin zur Fälligkeit. Nur unter dieser Voraussetzung kann die notwendige Prozessqualität und -sicherheit angesichts eines sich stetig ausweitenden Produktuniversums und steigender Anforderungen – marktseitig wie regulatorisch – erzielt werden. Dieser Wettbewerbsvorteil trägt in hohem Maße dazu bei, die Position der Bank als eines der führenden Emissionshäuser am deutschen Markt langfristig sicherzustellen.
Die Lösung für die DZ BANK ist die von syracom entwickelte "Retail-Werkbank". Durch diese kundenspezifisch entwickelte Softwarelösung wird heute der gesamte bankinterne Workflow zwischen Handel, Vertrieb, Produktentwicklung, Produktmanagement und Listing sowie die externe Übermittlung, also die Veröffentlichung für Vertriebspartner, Informationsprovider, Zeitungen, Börsen und Abwicklungseinheiten, gesteuert.
Die Time-to-Market, also die verstrichene Zeit von der Produktidee bis hin zur Markteinführung einzelner Produkte, konnte somit um bis zu 50 % reduziert werden. Die Fehlerwahrscheinlichkeit entlang der Prozesskette ist aufgrund des stark gesunkenen manuellen Aufwandes sogar um 90 % gesenkt worden. Noch entscheidender ist jedoch, dass die Anzahl der Zertifikate-Emissionen innerhalb eines Jahres um ganze 50 % gesteigert wurde und somit wesentlich schneller auf kurzfristige Marktverwerfungen reagiert werden konnte.
Unsere Kunden hinsichtlich ihres Anlageverhaltens und ihren individuellen Anforderungen an Wertpapierprodukte zu beliefern, macht letztlich den beiderseitigen Erfolg aus.
Die Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank mit Sitz in Frankfurt am Main ist innerhalb des genossenschaftlichen Finanzsektors als Zentralinstitut für fast 1.000 Volksbanken Raiffeisenbanken zuständig. Außerdem ist die DZ BANK eine Geschäftsbank für Firmenkunden sowie für Institutionelle aus dem In- und Ausland. Hier bietet die DZ BANK Investment Banking, Risikomanagement-Produkte, (Re)finanzierung, strukturierte Finanzierung, Corporate Finance und Research an.
Ergebnisse und Insights auf einen Blick – als PDF.
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