Referenzen

Automatisierung von Emissionsprozessen

Marktumfeld

  • Seit 2007 steigende Anzahl von Anlage- und Hebelprodukten.
  • Im April 2013 sind in Frankfurt bei Scoach 1.018.005 Produkte geliste.
  • Hohe Stückzahlen bei Standardprodukten Deutsche Bank, Commerzbank und DZ BANK sind die größten deutschen Player im Markt
  • Spreads zwischen An- und Verkaufskursen reduzieren sich, Margen sinken
  • Zunehmende Spezialisierung z.B. durch maßgeschneiderte Produkte
  • Produktinformationsblätter mit aktuellen und marktnahen Risikoszenarien
  • Beraterhaftung und Nachberatungspflicht
  • Vergleichbarkeit der Produkte verschiedener Emittenten
  • Kostentransparenz

Wer in diesem Markt erfolgreich bestehen will, muss den Industrialisierungsgrad in seiner Produktfertigung deutlich erhöhen.

Herausforderungen

Industrialisierungsgrad erhöhen durch...

Prozessautomatisierung

  • Reduzierung manueller Tätigkeiten
  • Schaffung flexibler, automatisierter Prozesse
  • Vermeidung von Medienbrüchen
  • Erzielung von positiven Skaleneffekten

Optimierung der Arbeitsablauforganisation

  • Steigerung der Mitarbeiterproduktivität
  • Vermeidung von Fehlern und redundanten Arbeitsabläufen
  • Optimale Abstimmung vor- und nachgelagerter Abläufe sowie Vermeidung von Schleifen

Verbesserung des Kostenmanagements

  • Aufbau effizienter Controlling-Strukturen in allen Bereichen (Produktion, Vertrieb und Service)
  • Nachvollziehbare Preiskalkulationen
  • Flexibles und zeitnahes Reporting und dynamische Anpassung der Fertigungsmengen

Fertigungstiefe und Angebotsbreite

  • Standardisierung von Produkten
  • Schaffung von Produktkomponenten und Baukastensystemen
  • Überprüfung der Fertigungstiefe
  • Überprüfung der Produktbreite

Lösungsansatz

Optimierung des Emissionsprozesses

Zieldefinition & Scoping

  • Konkretisierung der strategischen Ziele im Zertifikatmarkt
  • Festlegung des Spektrums der Schwachstellenanalyse

Ist-Aufnahme & Bewertung

  • Analyse und Bewertung des bestehenden Emissionsprozesses
  • Analyse der genutzten IT-Systeme und Schnittstellen

Maßnahmenableitung

  • Maßnahmen mit erkannten Abhängigkeiten
  • Grobe Aufwandsindikation

Soll-Bild-Erstellung

  • Erstellung eines Soll-Prozesses
  • Erstellung eines Soll-Bildes der IT-Landschaft für den Emissionsprozess

Roadmap-Entwicklung

Entwicklung einer Roadmap zur Optimierung des Emissionsprozesses

  • Kickoff Konzeption & Umsetzung

Konzeption und Umsetzung

  • Erstellung von Fach- und DV-Konzepten
  • Umsetzung, Test und Roll-out

Nutzen

Bis zu 50 % schneller, von der Produktidee zur Emission.

  • Positive Skaleneffekte aufgrund eines höheren Automatisierungsgrades
  • Reduzierung der Stückkosten im gesamten Produkt-Lifecycle

Bis zu 90 % weniger Fehler im Prozessablauf.

  • Reduzierung der Produkteinführungszeiten
  • Spielraum für höhere Geschäftsvolumina bei reduzierten Durchlaufzeiten
  • Zukunftsfähige Prozessabläufe und IT-Infrastruktur inklusive flexibler und leistungsfähiger Schnittstellen

Signifikante Erhöhung von Integration & Transparenz

  • Transparenz der Emissions- und Abwicklungskosten
  • Schnellere Umsetzung von neuen regulatorischen Anforderungen

Optimierung von Beratungsprozessen

Marktumfeld

  • Viele Kunden sind mit der Beratung ihrer Bank unzufrieden oder haben sogar gänzlich das Vertrauen in ihre Bank verloren
  • Kundenbefragungen und Testkäufe haben viele Schwachpunkte und Mängel in den Beratungsprozessen der Banken offengelegt
  • Der Gesetzgeber hat auf diese Probleme mit einem  ganzen Bündel von regulatorischen Änderungen reagiert (z.B. WpHG-Protokoll, AnsFuG, MiFID II)
  • Diese Änderungen führen zu neuen Anforderungen an den Wertpapierberatungsprozess und erhöhen die Komplexität für den Berater in der Bank
  • Eine optimale Gestaltung der Kernprozess Beratung und Vertrieb ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Wertpapiergeschäft

Positive Auswirkungen auf die Kundenbeziehung, das Image und den Umsatz.

Effiziente Prozesse ermöglichen eine höhere Haftungssicherheit, verkürzen die Dauer der Beratung und reduzieren die Kosten.

Herausforderungen

Typische Störfaktoren und Fehlerquellen

  • Doppelerfassungen und fehlende übergreifende Datenkonsistenz
  • Keine intelligenten, übergreifenden Plausibilitätsprüfungen
  • Kein systemgestützter Abgleich des Kundenbedarfs mit dem Produktangebot
  • Systeme sind oftmals zu langsam oder zu kompliziert
  • Der Bankberater muss sich die notwendigen Informationen für die Beratung aus verschiedenen Systemen zusammensuchen
  • Keine intelligente Kombination von vordefinierten, rechtskonformen Standardabläufen und kundenindividuellen Beratungsschritten möglich
  • Kundendaten fließen nicht vollautomatisch in das WpHG Protokoll ein
  • Hohe EDV-Vielfalt und Medienbrüche unterbrechen den Beratungsprozess
  • Regulatorische Anforderungen sind nur unzureichend in den Prozessablauf

Lösungsansatz

Qualität : Transparente und für den Kunden nachvollziehbare Anlagevorschläge sowie Steigerung bzw. Rückgewinnung des Vertrauens der Kunden durch eine transparente Dokumentation und Kostenstruktur.

Zeit/Kosten : Effizienzsteigerung durch Reduzierung der Komplexität, eine höhere systemtechnische Integration, Vermeidung von Doppelerfassungen und automatischen Abgleichen zwischen Produkteigenschaften und Anlegerprofil.

Risiko: Reduzierung von Fehlern im Beratungs-prozess durch inhaltliche Plausibilitäts-prüfungen sowie Vermeidung von Haftungsansprüchen und aufsichtsrecht-lichen Mängeln aufgrund mangelnder Integration der gesetzlicher Anforderungen in den Prozessablauf.

Nutzen

  • Kundenvertrauen und Transparenz erhöhen
  • Effizienzsteigerung in der Beratung
  • Fehlberatungen vermeiden und Haftungsrisiken ausschließen
  • Mehr Sicherheit für den Berater und die Bank
  • Positive Abgrenzung gegenüber Mitbewerbern
  • Integration von gesetzliche Anforderungen in den Prozessablauf
  • Vermeidung von aufsichtsrechtlichen Mängeln
  • Reduzierung der Kosten

Analyse IT-Landschaft und strategische Bebauung

Marktumfeld

Aufgrund steigenden Kostendrucks und eines stark dynamischen Marktumfelds, stellen sich viele Marktteilnehmer die Frage nach der Tragfähigkeit der eingesetzten Anwendungen und Basistechnologien.

Die Finanzdienstleistungsbranche unterliegt ständig verschiedenen wirtschaftlichen, aufsichtsrechtlichen, fachlichen, technischen oder rechtlichen Einflüssen und erfordert daher schnelle Reaktionsmöglichkeiten bezüglich der Anpassung der eingesetzten IT-Systeme.

Beispiel Situation im Kapitalmarktgeschäft:

  • Redundante oder nicht mehr tragfähige Marktzugänge und Marktdatenanbindungen
  • Verwendung von Speziallösungen mit vielen Punkt-zu-Punkt Schnittstellen
  • Teilweise hoher Automatisierungsgrad, aber auch viele manuelle Abläufe insbesondere an Abteilungs- oder Bereichsgrenzen. Kaum Einsatz von Workflowsystemen.
  • Einsatz von Standardsoftware im Front-Office Bereich (z.B. Front Arena, Murex, Summit, Sophis, etc.) für verschiedene Assetklassen, teilweise aufgrund von Fusionen ein Portfolio von Front-Office-Systemen
  • Viele wartungsintensive Eigenentwicklungen ohne durchgängige Standards

Herausforderungen

Time-to-Market

  • Erhöhung der Straight-Through-Processing-Rate
  • Verkürzung von Entwicklungszeiten
  • Hohe Prozesskapazität (Durchsatz)

Flexible, schnelle Prozessänderungen

  • Schnelle Reaktion auf Änderung z.B. regulatorische Anforderungen
  • Flexible Umsetzung von neuen Produkten oder Innovationen

Hohe Produktqualität

  • Effektive und effiziente Qualitätssicherung
  • Fehlervermeidung in der Entwicklung und Erstellung

Hohe Prozessqualität

  • Verbesserung der Grundlage für Vertriebs- und Controllingprozesse
  • Aktives Management der Prozesse

Kostensenkung

  • Nutzung von Lernkurveneffekten, Economies of scale
  • Komplexitätsreduktion

Lösungsansatz

Vorgehensweise für die Analyse

Zielkonkretisierung: Die Konkretisierung der geforderten Ziele und Ableitung der Bewertungskriterien.

Strukturierung & Scoping: Die Festlegung der Analysestruktur und des Untersuchungsgegenstandes.

Ist-Aufnahme & Bewertung: Die Analyse und Bewertung der derzeitigen IT-Landschaft entsprechend der definierten Analysestruktur.

Maßnahmenableitung: Die Ableitung und Priorisierung von Maßnahmen mit erkannten Abhängigkeiten und einer groben Aufwandsindikation.

Soll-Bild Erstellung: Die Erstellung eines Soll-Bildes der IT-Landschaft für Zeiträume 1, 3 und 5 Jahre.

Roadmap Entwicklung: Die Entwicklung einer Roadmap und Einbettung der Maßnahmen in die Projektplanung der DZ BANK.

Nutzen

  • Zukunftsfähige Prozessabläufe und IT-Infrastruktur inklusive flexibler und leistungsfähiger Schnittstellen
  • Vermeidung von Redundanzen
  • Schnellere Umsetzung von neuen Anforderungen
  • Konsequente Ausrichtung der Fachlichkeit entsprechend den strategischen Vorgaben
  • Identifikation von Handlungsbedarfen durch Darstellung der Architekturelemente mit ihren Beziehungen
  • Transparenz und damit die Möglichkeit eines Vergleichs von IT-Landschaften durch standardisierte Darstellung relevanter Anwendungen
  • Kostenreduktion und Erhöhung der Agilität durch Identifikation von Synergiepotenzialen über alle Architekturebenen des Unternehmens hinweg
  • Effizienzsteigerung durch Konsolidierung und Standardisierung